Wenn man in Irland nach dem Weg fragt…

(English Part below)

…kann das sehr amüsant werden. Diese Geschichte passierte, als Frank das erste Mal mit mir zusammen in Irland war. Seine Kinder waren ebenfalls dabei, Annika war 14 und Erik 8 Jahre alt.
Die Iren sind bekanntermaßen ja ein sehr freundlicher Menschenschlag, zumindest habe ich diese Erfahrung immer und überall gemacht. Nicht zuletzt deswegen fahre ich immer wieder so gerne dorthin. Egal, wen man irgendwo etwas fragt, man bekommt garantiert ein sehr interessantes Gespräch, oft sogar erfährt man sehr viel mehr, als man eigentlich wissen wollte. P1070004
In Killarney bei Muckross House passierte uns so etwas, als eine ältere Dame uns ansprach, die für irgendetwas in Bezug auf Tourismus eine Umfrage erstellte (ich weiß beim besten Willen nicht mehr, wofür diese Umfrage ganz genau war). Die Umfrage war nach den ersten zwei drei Sätzen nebensächlich, aber wir wussten hinterher, wo sie lebte, dass ihre Kinder verheiratet sind und auch mit wem, dass eines ihrer Kinder in Neuseeland lebt und sie es aus diesem Grund schon lange nicht mehr gesehen hatte, dass ihre Enkelkinder in Irland – Gott sei gepriesen – sie regelmäßig besuchen kämen und dass sie sich immer gerne gemeinnützig beschäftigt. Und das war bei weitem nicht alles, was wir erfuhren. Ich sage immer, man muss sich darauf einlassen, dann hat man viel Vergnügen in Irland herumzureisen.

Und so passierte es ebenfalls, als wir auf der Dingle Peninsula ein altes Castle gesucht haben. Nachdem wir endlich ein Hinweisschild gefunden hatten, stellten wir fest, dass es uns direkt auf eine private Farm leitete. Da standen wir dann quasi mitten auf dem Hof mit zwei Autos und kamen uns etwas fehl am Platz vor.
Kein Mensch war zu sehen!P1070013

Vom Hof ging ein Feldweg ab, welcher wahrscheinlich zu verschiedenen Weiden führte. Langsam fuhren wir ein Stück dort hoch, als uns ein älterer Mann entgegenkam. Wir hielten an und ganz freundlich beugte er sich zu Frank’s Autofenster herunter während wir nach dem Weg fragten.
Weitschweifend und sehr begeistert erklärte er uns, dass dieser Weg tatsächlich zum Castle führt, welches auf seinem Privatbesitz läge, aber wir sollten lieber umdrehen, denn auf diesem Weg hätte er sich vor ca. 50 Jahren ein Bein gebrochen, ohje ohje-ganz kompliziert, das wäre wohl zu gefährlich, da wir ja auch Kinder dabeihätten. Er meinte, wir könnten das kurze Stück zurückfahren, auf dem Hof parken und uns im Haus bei der Mrs. die Erlaubnis geben lassen, über die Wiesen am Haus zu laufen. Da kämen wir dann auch zu der Ruine. P1070102
Dann schaute er verschmitzt in den Wagen und fragte, ob Annika und Erik unsere Kinder seien, was wir bejahten. Ob wir eines davon verkaufen wollten, er könne noch eine Hilfe auf dem Hof gebrauchen. Er schmunzelte dabei und meinte, er wolle aber jenes Kind haben, welches weniger Arbeit macht. Wir lachten und meinten, könnte ein gutes Geschäft sein, aber die Kinder wären nicht zu verkaufen und er zwinkerte mit den Augen.
Wir setzten mit dem Wagen zurück und parkten auf dem Hof. Und so kamen wir dann tatsächlich zu der Ruine.
Als wir danach wieder zurück zum Hof kamen, sprangen zwP1070018ei halbwüchsige Jungens mit Hundewelpen dort rum. Annika und Erik waren natürlich total begeistert von den Welpen und spielten ebenfalls damit, während der Farmer, offensichtlich der Vater der Jungen, aus irgendeinem Stall kam und seine Arbeit unterbrach, um mit uns ein Schwätzchen über Gott und die Welt zu halten, was wir natürlich gerne taten.

So ist das in Irland!

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If you are in Ireland and ask for the way…

…it can get very amusing. This story happened to us when Frank was the first time in Ireland together with me. As well, his kids were along with us, Annika with 14 and Erik with 8 years of age.

It is well known that the Irish people are a very friendly kind of people – at least that is what I experiP1070011enced always and everywhere. Not only for this reason I love to go there. It does not matter whom you ask something anywhere – you will get a very interesting chat, and many times afterwards you know much more as you ever wanted to know.

 

It happened in Killarney near Muckross House, that an elderly lady talked to us because she was working at a survey for something about tourism (I cannot with the best will in the world remember exactly what it was). The survey was secondary after two or three questions, but afterwards we knew not only where she was living, that her children were married and even to whom, that one of her children lived in New Zealand which she hadn’t seen for a long time, that her grandchildren here in Ireland – praise God – came to visit her regularly, and that she always had loved to work in charitable employments. Moreover, that was not nearly everything we got to know. I always say you have to get into it, and then you will have great pleasure travelling in Ireland.

And so it was that we were searching an old Castle on the Dingle Peninsula. When we finally found a sign for the direction, we found ourselves on the way to a private farm. We stood then almost right on the farm with two cars and felt something out of place.
There wasn’t a soul in sight.
From the Court, a dirt road went off, which probably led to different pP1070010astures. We slowly drove up part of the way, when an old man came towards us. We stopped and very friendly he leaned down the car window to Frank while we asked for directions.
Far rambling and very enthusiastic he explained to us that this way actually leads to the Castle, which lay on his privately owned, but we should better turn around because he had broken his leg around 50 years ago somehow – oh dear-very complicated, this would be possibly too dangerous, because we also had children with us. He told us to drive back that short way, parking in the yard and ask the Mrs. in the house if we could cross the meadows near the house to get to the ruin.
Then he devilish looked in the car and asked if Annika and Erik were our children what we affirmed. If we would like to sell one, he asked, he still would need some help on the farm. P1070016
He smirked at the same time and said that he only wanted to have that child, which makes less work. We laughed and said, could be a good bargain but the children were not for sale and he winked with his eyes.
We sat back with the car and parked in the yard. And so we actually got to the ruins.

When we then came back to the yard, two teenage boys with dog puppies there jumped around. Annika and Erik were of course thrilled of the puppies and played while the farmer, obviously the father of the boys, came from any stable and broke off his work to have a chat with us about the world and his wife, what we liked to do so.

That is Ireland!

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Eine Geschichte auf der Klippe / A Story on the Cliffs

(English part below)

„Mögest du die kleinen Wunder sehen, die in der Welt kaum Beachtung finden“

Dies ist eine kleine Geschichte aus dem ersten Urlaub, den Frank mit mir in Irland verbracht hat. Für Frank ging damit ein langgehegter Traum in Erfüllung. Darum nennt er mich auch Lady Shamrock, weil ich ihn mit Irland verbunden habe. Natürlich hätte er auch jederzeit selber dorthin fahren können, ohne, dass er mich kannte. Aber so ist das im Leben eben, man träumt von gewissen Dingen, die man sich eventuell nie erfüllt, weil sich die Gelegenheit nicht bietet. Als wir uns kennenlernten, bot sich ihm auf einmal die Gelegenheit.

Bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub in Irland 2011 waren Franks Kinder dabei, meine waren schon aus dem Haus, aber seine sind einiges jünger. Auch damals fuhren wir mit dem Auto und mit der Fähre, da ich dies für einen Familienurlaub über drei Wochen einfach für sinnvoller halte als zu fliegen (und günstiger). Mit dabei waren auch meine Eltern, die in Irland ja ebenfalls ihr zweites Zuhause sehen, die beiden fuhren aber mit dem eigenen Wagen und waren auch schon einen Tag früher da (das war mir natürlich sehr recht, so bekamen wir dann in unserem Ferienhaus bei der Ankunft schon Kuchen und Tee serviert, meine Mutter ist in dieser Beziehung absolut erstklassig organisiert, sie bringt den selbst gebackenen Kuchen direkt von zuhause mit, damit man sich gleich wohlfühlt).

Jetzt aber mal Schluss mit dem Vorgeplänkel, das war ja nur als Einstieg gedacht und um die mitwirkenden Personen vorzustellen.

Drei Wochen Urlaub mit Kindern ist eine lange Zeit, da muss man schon für Abwechslung sorgen – und somit fuhren wir an einem Tag auch zu den Cliffs of Moher. Als wir morgens losfuhren war es bedeckt, aber das ist in Irland ja nicht wirklich von Bedeutung, da dort, wie wir wissen, oft alle Jahreszeiten und Wetterlagen pro Tag vorkommen. Auch im Juli ist das nicht anders als im Dezember.Cliffs 2011_1

Etwa gegen die Mittagszeit kamen wir dort an und mussten feststellen, dass aus der leicht trüben Bewölkung eine ziemlich undurchdringliche Nebelwand geworden war. Naja, dachten wir, wird schon werden. Überrascht von all den Läden und dem Restaurant, welche jetzt dort alle gebaut waren (als ich Jahre vorher dort war, gab es fast nur kleine Stände im Freien), nutzten wir eben die Gelegenheit, uns in das selbige zum Essen zu begeben und uns danach in den Geschäften ausführlich umzusehen. Umsehen heißt natürlich nur Gucken und Gucken ist mit den Augen. Demzufolge mussten wir aus dem Umsehen ein Einkaufen machen…..passiert sonst aber fast nirgendwo….also fast!!

Als wir diesen Schritt erfolgreich abgeschlossen hatten, machten wir dann den nächsten Schritt, wieder nach draußen. Der Nebel hatte sich erfolgreich gehalten, die Klippen waren kaum zu erkennen. Meinen Eltern und mir machte das jetzt nicht wirklich allzu viel aus, auch wenn es natürlich schade war (wir kannten die Klippen ja schon). Frank’s damals achtjähriger Sohn war davon auch nicht über die Maße beeindruckt, einzig Annika (damals 13) und vor allem Frank waren sehr traurig darüber. Annika als Mädchen nahm es dann aber nicht so krumm.
Frank stand dort und versuchte ein paar Bilder zu machen, naja, sahen eben alle ziemlich gleich aus mit dem Nebel. Meinen Eltern wurde das jetzt zu kalt und ungemütlich und sie beschlossen zu fahren. Ich war geneigt, ebenfalls zu fahren, aber Frank noch nicht. Mit Engelzungen überredete er mich, doch noch etwas zu bleiben, natürlich gab ich nach 😉

Ich glaube, Frank sandte ein Stoßgebet zum Himmel, er wollte so gerne die Klippen sehen. Meine Eltern können eigentlich noch nicht mal wieder an ihrem Auto gewesen sein, als es tatsächlich aufzuklaren schien. Innerhalb von 10 Minuten, als würde Gott mit seiner Hand den Nebel zur Seite schieben, wurden die Klippen sichtbar und das Wetter besserte sich. Es war ein unglaublicher Moment und wir waren sehr dankbar über dieses Wunder der Natur. (Sonne gab es dann zwar nicht, aber das wäre wohl zu viel des Guten gewesen).Cliffs 2011_2
Frank kam an seine Fotos der Klippen und vor allem an eine wunderschöne Erinnerung an ein einzigartiges Erlebnis und jetzt auch einen wunderbaren Spaziergang an den Klippen entlang.

Denn das ist Irland, man ist eben näher bei Gott.

 

 

A Story on the Cliffs

„May you see the little wonders that are scarcely observed in the world“

This is a little story from the first holidays which Frank spent in Ireland with me. For Frank a long-cherished dream came true. This is the reason why he calls me Lady Shamrock, because I bounded him up with Ireland. Of course he could have gone there anytime on his own before we met each other. But these are the things in life which you dream of and eventually can’t fulfill, because you never get the opportunity. And when we met he suddenly got the opportunity.

At our first holiday together in Ireland 2011 Frank’s children came along with us, mine had been out of the house at that time but his children are much younger. That year we travelled by car and ferry, because I always think a family trip over three weeks makes more sense with your own car, and is even cheaper than to fly. My parents, who also feel Ireland as their second home, came along with us but they travelled with their own car and had been over one day before (which was fine with me because that way we got cake and tea already, when we arrived at our holiday home – my Mum is brilliant at these kind of things, she brings the home-baked cake from home to feel comfortable from the first moment).

But now I have to stop with the preliminary skirmishing, this only was meant as a start and to introduce the participating persons.

A three weeks’ holiday with children can be a long time…….you have to look for variety – and so we made a trip to the Cliffs of Moher at one day. It was cloudy and misty when we started in the morning, but as you all know you often can have all seasons on one day. And even in July it’s no different than in December.Cliffs 2011_3

Around midday we arrived there, and we had to realise that the dull weather had changed into a heavy screen of fog. Oh well we thought, it will get better.
Surprised by all the shops and the restaurant which was built there (haven’t been there when I visited this place years ago, just little outside stalls), we took the chance to walk into the same for a meal, and afterwards having a good look around in the shops. Looking around does mean with the eyes. Therefore we had to change the looking around into shopping……but that nearly doesn’t happen anywhere else….….nearly!!

When we effectively completed this step we made the next step, and that was outside again. The fog had stayed successfully; the cliffs were hardly visible. It wasn’t that bad for my parents and myself, even it was a pity (but we all had been at the cliffs before). Frank’s son, eight years at that time, wasn’t bothered too much also, just Annika (13 that time) and especially Frank seemed to be very sad. Annika as a girl, seemed to get fairly quick over it.

Frank stood there and tried to take some pictures, but well, they all seemed to look the same…very misty. My parents started getting cold and uncomfortable and decided to go home. It would have been okay for me to leave as well, but not with Frank. He spoke with tongues of angels to change my mind, and of course we staid 😉

I believe, Frank sent a prayer to heaven, he really wanted to see the cliffs. Anyway, my parents hardly could have reached their car yet when it suddenly started to brighten up. Within 10 minutes, as if God would push the fog away with his hand, the cliffs became visible and the weather became better. It was an unbelievablCliffs 2011_4e moment, and we have been very thankful for this wonder of nature (no sun around, but maybe we shouldn’t ask too much).

Frank was able to took his photographs of the cliffs, and we all got a wonderful memory of a very special moment….and finally we could take a great walk on the cliffs.

So this is Ireland, you are nearer to God!

 

 

Eine kleine Ostergeschichte – oder wie es sein könnte / A little Easter Story – or how it could be

(English part below)

„Vision ist die Kunst, Unsichtbares zu sehen“ (Jonathan Swift)20180330_111716

Hat sich von euch schon einmal jemand zu Ostern in Irland aufgehalten? Nun, wir leider nicht, darum beruht diese Geschichte auf reiner Phantasie.
Es ist ja eine bekannte Tatsache, dass es den Osterhasen gibt, allerdings soll es ihn bis heute nicht nach Irland verschlagen haben. Und doch, es ist mir zu Ohren gekommen, dass er ein guter Freund der Leprechauns ist. Glaubt ihr nicht?20170909_104048
Dieses hat sich ergeben, als unser bekannter Osterhase (nennen wir ihn Buddy) kurz nach dem Osterfest seinen wohlverdienten Urlaub antrat. Er hatte keine Lust mehr auf Bayern und Tirol und wollte etwas vollkommen anderes unternehmen.
Da kam ihm die Geschichte mit dem Regenbogen und dem Topf voller Gold in den Sinn, die er als kleines Häschen irgendwann gehört hatte, und dass man dieses nur in Irland erleben kann.
Gesagt getan, Buddy schmuggelte sich als blinder Passagier in den Flieger und ab ging es zur grünen Insel. Als Gepäck hatte er nur einen kleinen Rucksack mit einem übrig gebliebenen bunten Osterei.
Er war lange Zeit unterwegs, aber das machte ihm nicht viel aus, hatte er doch Zeit bis zum nächsten Osterfest. Und so startete er seine Wandertour durch die grünen Wiesen und Hügel Irlands. Es gab so viel zu schauen und ab und zu machte er auch halt an einem kleinen verschlafenen Pub, denn er war auf den Geschmack von Guinness gekommen. Nur den Topf voller Gold – den fand er nicht. Es gab zwar oft einen Regenbogen, einer schöner als der andere, aber immer, wenn er meinte das Ende erreicht zu haben, war kein Topf dort und eigentlich auch kein Regenbogen mehr.
Naja, Buddy wollte wirklich nicht kleinlich sein und Irland gefiel ihm so gut, dass er irgendwann gar nicht mehr an den Goldtopf dachte.20170908_162828

Nach einer besonders langen Wanderung kuschelte er sich in die sichere Deckung des Unterholzes, aber so, dass er einen wunderbaren Blick auf das Meer hatte, welches ganz dort hinten irgendwo glitzerte. Er schaute und schaute und langsam vielen ihm die Augen zu und er fiel in einen wohlverdienten Schlummer.
Er wurde wach, weil ihn irgendetwas an den Ohren zupfte, erst wollte er es abschütteln, aber das Zupfen blieb stetig da. Widerwillig und noch müde öffnete er die Augen und traute diesen kaum. Da stand ein kleines koboldartiges Männlein in seltsamer grüner Kleidung und einem riesigen grünen Hut, grad so groß wie er selber, mit einem wüsten Bart im Gesicht und einem Blitzen in den Augen. „Wer bist du?“ fragte das Männlein und Buddy erklärte ihm, dass er der Osterhase sei und zeigte ihm das bunte Osterei. Da der Kobold keinen Osterhasen kannte, wollte er diese Geschichte von Anfang an hören und lud Buddy ein, mit ihm zu kommen. Buddy ließ es sich gerne gefallen, der Weg war auch nic20180330_112059ht weit, sozusagen ging aus dem Unterholz direkt ein kleiner Gang in die Erde, dort war das Zuhause des Koboldes. Nachdem dieser sich Buddy ebenfalls vorgestellt hatte als Seamus O’Knuckles und im Gegenzug die Geschichte der Leprechauns erzählt hatte, stießen die beiden mit einem guten Guinness auf ihre neue Freundschaft an.
Zwei Wochen blieb Buddy als Gast bei Seamus und seinen Freunden, denn natürlich gab es in der Nähe noch eine ganze Menge mehr Leprechauns.
Als Buddy sich dann irgendwann verabschiedete, lagen die beiden Freunde sich innig in den Armen und versprachen, sich im nächsten Jahr wiederzusehen. Zu20180330_111621m Abschied übergab Buddy sein Osterei an Seamus und dieser steckte Buddy eine Goldmünze zu. Und wie jeder von uns weiß, sind die Münzen der Leprechauns Zaubermünzen. Sie kehren immer zu ihrem Besitzer zurück, Buddy war glücklich über seinen Goldschatz, aber vor allem über seine neuen Freunde. Seitdem treffen die beiden sich Jahr für Jahr in den schönen grünen Hügeln Irlands. Das bunte Osterei aber ist der ganze Stolz von Seamus und er zeigt es nur seinen engsten Freunden. Und vielleicht bringt irgendwann in den nächsten Jahren der Osterhase auch in Irland die Ostereier!

Eigenartig? Ist aber so!

A little Easter Story – or how it could be

“Vision is the art of seeing what is invisible to others” (Jonathan Swift)

Did anyone of you spent some time at Easter in Ireland? Well, unfortunately we didn’t yet, so this story is based on pure fantasy.
It definitely is a well-known fact that the Easter bunny exists, but up to nowadays he seems to be not casted away to Ireland. Yet still it came to my ears, that he is a good friend of the Leprechauns. Don’t you believe?20180330_111958

It just happened, that our well-known Easter bunny (let us call him Buddy) shortly after the Easter festival did start into his well-deserved holiday. He wasn’t in the mood for Bavaria or Tirol anymore, and we wanted to do something completely different.
Then it was that the story of the rainbow and the pot of gold came to his mind which he had heard sometimes as a little hare, and that this could happen only in Ireland.
A word and a blow, Buddy smuggled himself into a plane as a blind passenger, and off he was on his way to the emerald Isle. He only brought a little Rucksack with one left colored Easter egg.
It was a long time journey, but it did not matter to him because there was time enough until next Easter. And so he started his walking tour through the green meadows and hills of Ireland.
There was so much to see and every now and then he made a stop in a little sleepy pub, because he acquired a taste for Guinness. Only the pot of gold was not found.

Many times he had seen a rainbow each one nicer than the one before, but always when he meant to reach its end there was no pot of gold, and even no rainbow anymore.
Well, Buddy really didn’t want to be nitpicky and he enjoyed Ireland so much, that one day he didn’t even thought about the pot of gold.
After a really long walking tour he nestled himself into the coverage of the undergrowth, but that way that he still had a wonderful view to the sea, wher20170908_162815e the water was sparkling in the sunlight somewhere out there. He was looking and looking and slowly his eyes closed and he felt in a well-deserved soft snooze.

He got awake by something tugging his ears, first he wanted to shake it off but the tugging stayed continuously there. Grudgingly and still tired he opened his eyes and hardly could believe them. A goblin looking little man in strange green clothing and a huge green hat stood in front of him, only as tall as Buddy himself with a wild beard and a twinkle in his eyes.
“Who are you?” the little man asked and Buddy explained, that he was the Easter bunny and showed him the colored Easter egg. Hence the little man knew nothing about Easter bunny, he wanted to hear the complete story from the beginning and so he invited Buddy to come with him. Buddy was delighted and followed the little man, it wasn’t far away either. It was just from the undergrowth into a small aisle down under the ground, that was the home of the little goblin.

After he had introduced himself to Buddy as Seamus O’Knuckles and told him the story about the Leprechauns, the two of them touched glasses with a good Guinness to their new friendship.

Buddy stayed two weeks with Seamus and his friends, for certainly there had been quite a few of other Leprechauns nearby.20180330_111626
When Buddy finally said Goodbye, the friends dearly embraced themselves and promised to see them again in the following year. For leaving Buddy gave Seamus the colorful Easter egg and he gave Buddy a sovereign gold coin, and as everyone of us knows, these coins of the Leprechauns are magic. They always come back to their owner. Buddy was happy about his gold treasure but much more about his new friends. Since that time the two of them meet every year in the emerald hills of Ireland. But the colored Easter egg is the pride of Seamus and he only shows it to his dearest friends.
And maybe at some time in the coming years the Easter bunny will bring the Easter eggs in Ireland also!

Strange? But so it is!

Ballinakill, Traumhaus in Irland

(English Part below)

Kürzlich habe ich so viele schöne Geschichten in persönlichen Blogs gelesen, vor allem hat mich Gertrud’s Blog über Irland sehr inspiriert. Mir fiel dann ein, dass ich ja selber auch einen Blog habe, den ich vor vier Jahren vor unserer Hochzeit angefangen habe. Und da ich auch gerne ab und zu etwas schreibe, dachte ich, ich such mal, ob ich meinen Blog selber überhaupt noch finde (ohne meine Tochter Diandra um Hilfe zu bitten 😉 ).

Das wäre natürlich immer eine Option gewesen, aber siehe da, ich bin drin….das war ja einfach.

Kürzlich habe ich auf unserer FB-Seite ein von mir gemaltes Bild von einem Haus in Irland eingestellt. Dieses ist seit meiner Jugend, genauer gesagt, seit ich 15 war, mein absolutes Traumhaus.

Romantisch gelegen zwischen Bäumen und Feldern auf einer riesigen Farm in der Nähe von Rathdrum, Co. Wicklow, haben wir dort mit der Familie unsere Urlaube verbracht. Das Haus gehört den besten Freunden meiner Eltern, die damals allerdings nicht darin wohnten. Mit 15 habe ich dort meine erste Liebe erlebt, was sicherlich dazu beitrug, dass dieses Haus für mich einen 20171031_111914ungewöhnlich romantischen Touch bekam.

Aber seien wir mal ehrlich, welches 15jährige Mädchen wäre nicht hingerissen von einem Haus, welches so wunderschön liegt, ein altes Herrenhaus ist, vollkommen im alten Stil eingerichtet, mit vielen Accessoires, auf die man in diesem Alter einfach steht.

Da war es auch, dass vor allem meine Mutter mir die Liebe zu Irland nahe brachte. Wir standen spät abends im Dunkeln vor dem Haus und sahen uns die Sterne an (es war tatsächlich wolkenlos) und  sie erzählte mir, wie ihre Liebe zu Irland erwachte. Das war in der Zeit, als sie mit meinem älteren Bruder schwanger war (ihr erstes Kind), sich unglaublich verloren und allein, voller Heimweh nach Hause sehnte, fast kein Wort Englisch konnte außer „please“ and „thank you“, mein Vater den ganzen Tag auf der Farm am arbeiten war und es ihr durch die Schwangerschaft nicht gut ging. Da war es, dass mein Vater ihr einen Border Collie Welpen schenkte, um den sie sich kümmern konnte. Mit diesem verbrachte sie dann natürlich viel Zeit und entdeckte das Rundherum. Es wurde Frühling und sie bekam meinen Bruder, und auf einmal war Irland in ihren Augen und ihrem Herzen für sie das Schönste Land der Welt. Diese Liebe verbindet auch heute noch meine Eltern mit Irland, der beste Freund meines Vaters brachte meiner Mutter Englisch bei und dessen Frau nahm sie mit zu allen möglichen Events. So begann eine Freundschaft zwischen unseren Familien, die bis heute andauert.

Und in dem Haus dieser Freunde verbrachten wir unsere Urlaube, denn das Haus war leerstehend, wenn auch komplett eingerichtet. Wir hatten unglaublich schöne Ferien dort.

Leider wa20180323_182341r ich schon sehr lange nicht mehr dort, vieles kam dazwischen und es gab auch viele Jahre, in denen ich selber überhaupt nicht nach Irland kam, also wenn ihr meint, ein paar Jahre schafft ihr es nicht dorthin, ist nicht schlimm. Die Freude und das überströmende Glück nach vielen Jahren den irischen Boden wieder zu betreten, ist mit nichts zu vergleichen.

Und man stellt dann wieder fest, was meine Mutter in dieser Nacht in meiner Jugend zu mir sagte, der Himmel ist viel näher in Irland. Man atmet anders, man fühlt anders…und ja, das ist eben so!!!

Andrea
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Ballinakill, dreamhouse in Ireland

Shortly I’ve read so many wonderful stories in personal blogs, especially Gertrud’s blog about Ireland have inspired me. It came to my mind that I’ve got a blog myself which I started four years ago before our wedding. And because I love to write something as well every now and then I thought I could have a look, if I am able to find my blog again (without asking my daughter Diandra for help 😉 )

It would have been an option, of course, but see now, I found it….that was quite easy!

A short while ago I posted a picture of one of my paintings with a house in Ireland on our FB-page. This house is my absolutely dreamhouse since my younger years, more precisely since I was 15 years old. Ballinakill!

Lying romantically between trees and fields on a huge farm near to Rathdrum, Co. Wicklow, we have spend there our summer holidays with the family. The house belongs to my parents best friends, even though they didn’t lived in it at that time. At the age of 15 I experienced my first Love in that place, what surely put also an romantic touch to that house.

But to be honest, w20180323_181856hich 15 year old girl wouldn’t have been rapt away from a house, which is situated like a manor house, completely old style furnished with many accessoires, where you be impressed from at that age.

And there at that time it was, that especially my mother brought the Love to Ireland to my heart. We stood out there in the dark night in front of the house and looked up to the stars (it really was cloudless that night), and she told me the story of how her own Love to Ireland was born. That was the time when she was pregnant with my elder brother (her first child), my parents had just moved to Ireland – it was November and she felt incredibly lost and alone, homesick and longing for her home. She couldn’t speak English except the words „please“ and „thank you“, my father was working the whole day off on the farm, and she wasn’t well with her pregnancy.
Then it was, that my father gave her a little puppy of a Border Collie, where she could look after. And of course she spent a lot of time with the little puppy, which she named „Uncas“, and started to discover the surrounding
Spring came and she gave birth to my brother, and from one day to the other in her eyes and her heart Ireland was the most wonderful country in the world. This Love still connects my parents to Ireland, my father’s best friend taught her English and his wife took her along to all kind of events. And so a friendship was born between our families which lasts till today.

And in the house of these friends we spent our holidays, even though they didn’t live in there it was fully furnished. We really had unbelieveable holidays there.

It is a pity, that I haven’t been there for a long time. Many things came in between and also there have been many, many years I couldn’t come to Ireland at all. So if you feel sick, because you cannot go to Ireland for several years, never mind. Nothing compares to the joy and the overflowing happiness entering the Irish ground after many years again. And again you see what my mother said to me that night in my youth, the sky is nearer in Ireland. You breathe different, you feel different….and yes, it is like this!!!

Andrea

Auf ein schönes neues Jahr / For a Happy New Year

Und? Seid ihr auch alle so gut in das neue Jahr gekommen?Geburtstag Frank 50 (1)

Wir hatten eine wunderschöne Feier bei uns zu Hause, denn wir haben gleichzeitig Frank’s 50. Geburtstag gefeiert, der zwar am 28.12. schon war, aber Silvester bot sich dafür natürlich an.

Wir hatten extra auf eine richtig große Feier verzichtet wie ja auch an meinem 50. Geburtstag schon, da wir ja unsere große Hochzeitsfeier im letzten Sommer hatten, aber ich fand, wir sollten doch wenigstens mit ein paar guten Freunden zusammen feiern. Wie oft wird man schon 50?

Auf dem Glühweinabend, von dem ich im letzten Beitrag berichtet hatte, wurde dann ganz kurzfristig die Frage nach einem schönen Motto aufgeworfen. Da es aber wie gesagt schon recht kurzfristig war, haben wir uns „nur“ für Hüte oder andere lustige Kopfbedeckungen entschieden. Und was soll ich sagen, nach dem ich die Freunde die an dem Glühweinabend nicht da waren, auch alle davon informiert hatte, tauchten gerade diejenigen unserer Freunde, deren Idee das doch war, ohne Hüte auf.

Naaaa, ob da wohl Glühwein mit im Spiel warGeburtstag Frank 50 (4)?

Wir haben dann aus irgendeiner Karnevalskiste im Keller noch ein paar Hüte hergeholt 🙂 

Es war alles im allem eine wunderschöne Party und wir hatten viel Spaß. Und ich glaube, allen hat es gefallen. Ach ja, und dann hatten wir noch einen ganz besonderen Spaß 🙂 da ich Frank zu seinem geburtstag unter anderem eine Taschenuhr geschenkt habe, hatte ich so ziemlich alle Gäste beim Kommen instruiert, ihn immer wieder nach der Uhrzeit zu fragen. Irgendwann fiel es ihm dann aber auch auf 🙂

Soviel erstmal zum neuen Jahr.

Liebe Grüße, Andrea & Frank

 Geburtstag Frank 50 (3) Geburtstag Frank 50 (2)Silvester 2014

 

 

And now the English part:

Did you all came well into the New Year?

We had a wonderful party in our home because we celebrated Frank’s 50th birthday at the same time. This was alreaGeburtstag Frank 50 (6)dy on the 28th of December but we thought New Year’s Eve would be a great day.

We didn’t thought really of a big birthday party and we neither did on my 50th birthday, because we had our wonderful big wedding party in last summer, but I thought we should celebrate the birthday at least with a few good friends. How often you will be 50?

On the hot wine punch party, which I wrote about in my last article, the question came up for a nice party motto. Hence it was very short to New Year we decided only to have funny hats. And what can I say? Specially the friends who came up with that idea they arrived without hats on the party 🙂

If this might have been hot wine punch-related?

At least we found some hats then in an old carnival box 🙂 and all together we had a wonderful party and we had lots of fun. And another little joke at the end. I gave Frank a pocket watch on his birthday (a special wish from him for several years) and I gave to most of our guests the instruction to ask him for the time every now and then. After a few times of questions Frank realised that joke 🙂Geburtstag Frank 50 (5)

That much for now and for the New Year.

Regards and Love, Andrea & Frank

Frohe Weihnachten oder Merry Christmas

Es ist ja kaum zu fassen, ich habe es sozusagen seit unserer Hochzeit nicht geschafft, einen Beitrag auf unserem Blog einzustellen. Dabei hatte ich mir das doch fest vorgenommen. Aber so ist das eben mit den Vorsätzen.
Ich muss mir wahrscheinlich ein anderes Thema suchen, über dass ich schreiben kann, so wie meine Tochter Diandra mit ihrer Baking Avenue. Aber da ich ja nicht backe, müsste es etwas ganz anderes sein.
Ich bin gerne für Vorschläge offen.

Aber trotzdem, jetzt so kurz vor Weihnachten möchte ich wenigstens ein paar gute Wünsche an unsere Freunde senden, die unserem Blog vielleicht immer noch folgen und für das nächste Jahr gelobe ich Besserung. Eventuell schaffe ich es ja, wenigstens jeden Monat etwas zu schreiben.

Jetzt aber etwas zu Weihnachten. Habt ihr auch schon alles geplant? Geschenke gekauft, Essen geplant und Einkaufslisten gemacht? Ich muss mich selber loben, denn ich bin dieses Jahr gut im Rennen. Habe schon alle Geschenke und einen Baum haben wir auch schon. Den werden wir voraussichtlich am Wochenende aufstellen.

In Weihnachtstimmung sind wir so richtig seit dem letzten Wochenende, denn da waren wir bei unseren Freunden Markus und Dirk auf ihrem alljährlichen Glühweinabend. Und ganz ehrlich, einen schöneren Weihnachtsmarkt kenne ich nicht. Mit welcher Liebe die beiden ihre Wohnung und den Vorgarten schmücken, das ist nicht zu übertreffen. Jedes Jahr, wenn ich dort reinkomme, dann bleibt mir fast der Mund offen stehen und ich fühle mich wie ein Kind, welches beschenkt wurde. Man kann das auch gar nicht beschreiben, sondern muss es einfach selber sehen. Zudem hatten die zwei noch eine besondere Überraschung in petto, denn als Gast war auch unser Dudelsackspieler von unserer Hochzeit da, der uns im Laufe des Abends einige schöne Lieder auf dem Dudelsack vorspielte. Anbei ein paar schöne Bilder von dem Abend.

Außerdem freuen wir uns dieses Jahr ganz besonders darüber, dass wir alle unsere vier Kinder zum ersten Mal alle zusammen an Heiligabend bei uns haben. Für Katharina und ihren Pascal ist das immer eine schwierige Sache, da die beiden ja in der Hotelbranche arbeiten. Aber dieses Jahr soll es klappen.

Und in diese schöne Stimmung hinein fand ich dann noch eine hübsche Weihnachtsgeschichte, die wir hier gerne einstellen möchten, da wir dieses Jahr keine Geschichte in unsere Weihnachtskarte gesteckt haben. Und dann möchten wir nur noch sagen

Wundervolle Weihnachtstage für euch alle

Andrea & Frank

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ZU ETWAS NÜTZE SEIN

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass er nicht ausreichte, so wie er war.
„Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach“ sagte er sich, „für einen Pullover zu kurz“. Um an andere anzuknüpfen, habe ich zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht. Zu nichts bin ich nütze.
Ein Versager!
Niemand braucht mich.
Niemand mag mich und ich mich selbst am wenigsten.

So sprach der kleine Baumwollfaden zu sich, legte ein traurige Musik auf und fühlte sich sehr allein in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein Klümpchen Wachs an und sagte:
„Lass Dich doch nicht so hängen, kleiner Baumwollfaden.
Ich habe eine Idee:
Wir beide tun uns zusammen!
Für eine große Weihnachtskerze bist Du als Docht zu kurz und ich habe auch nicht genug Wachs; aber für ein Teelicht reicht es allemal.
Wir beide zusammen werden eine kleine Kerze, die wärmt und es ein bisschen heller macht.
Schließlich ist es besser, nur ein kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen“.

Da war der kleine Baumwollfaden ganz glücklich und sagte sich: „Dann bin ich doch zu etwas nütze!“

Wer weiß, vielleicht gibt es auf der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden, die sich mit einem Klümpchen Wachs zusammentun.

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And now for the first time, the English part:

It is nearly unbelievable, but I in a manner of speaking since our wedding in June I couldn’t find time to put some words into our Blog. Even so I have to say, that for the first time now I started with an English translation as well. I was willing to put some posts into our Blog every now and then, but it didn’t work out like I wanted.
I guess I have to find a new subject to write about instead of the wedding (because the wedding is over and there is nothing more to say about as just this: it was a fabulous day), maybe like my daughter Diandra with her Blog Baking Avenue. But I am not keen in baking and so I have to look for something completely different.

I am open for proposals.

But anyway, because it is getting near to Christmas I really would like to put a few good wishes to our friends, who are maybe still following our Blog, and for the next year I hope to write at least once in a month a new post into our Blog.
But now something for Christmas. Did you already made all your plans? Did you already got all presents for the family, did you made plans for Dinner and lists for shopping?
I have to applaud to myself, because I am very good in time this year. We have got all the presents and a Christmas tree. We hope to get it decorated on the weekend.

At least we got the Christmas spirit on the last weekend, when we visited our friends Markus and Dirk on their Glühwein-evening event. They do this every year shortly before Christmas and I have to say, it is definitely the most wonderful Christmas market I have ever seen.
It is just amazing to see the love in every decoration in the house and in front of the house. These both are really into Christmas. You cannot describe this – you have to see it yourself.
And a special thank you to our friends, because our bagpiper from our wedding was there as well and played a few songs on his bagpipe. What a nice surprise for us. See above a few pictures of the decorations.

We look forward to Christmas specially this year. It will be the first time that all our children are together with us at Christmas Eve. It is not easy for Katharina and her friend Pascal because they both work in a Hotel. So we are very, very happy about this.

And as a special greeting to you all here is a nice little Christmas story. I didn’t put one in our Christmas cards this year so now we hope you will enjoy it and then we only want to say

Merry Christmas to you all

Andrea & Frank

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TO BE USEFUL FOR ANYTHING

Once upon a time there was a small cotton thread which was afraid that he would not be enough just the way he was.
“I am much too weak for a marine rope” he said to itself, “and too short for a jumper”. To tie on to something else he was to shy. I am not qualified for embroidery. I am not useful for anything.
A loser!
No one needs me.
No one likes me and neither do I myself.

That was what the small cotton thread spoke to itself, put a sad music on and wallowed in self-pity.

Next there was a knocking on the door from a glob of wax and it said:
“Don’t leave yourself high and dry, little cotton thread.
I’ve got an idea:
We put us both together!
For a tall Christmas candle you are too short as a wick and either I haven’t got enough wax; but at least for a tea light candle it should fit.
We both together will be a small candle, which warms up and make it a little bit brighter.
After all it is better to light up just a small candle than to grouch against the darkness”.

Then the little cotton thread was very happy and said to itself: “So at least I am useful for something!”
And who knows, maybe there are more little cotton threads all over the world, which will get together with a glob of wax.

 

Hochzeit am 28.06.2014

Ja, es ist es schon wieder vier Tage her. Am vergangenen Samstag war unsere Hochzeit….lange geplant und vorbereitet….lange dran gedacht….lange von geträumt.

Und was sollen wir sagen, es war eine absolute Traumhochzeit. Schöner hätten wir es uns kaum vorstellen können, auch wenn das Wetter ja sehr „irisch“ war an dem Tag. Obwohl ich sagen muss, in Irland gibt es selten so einen Dauerregen, wie wir ihn am Samstag hatten…und passenderweise war es vormittags noch schön 🙂

Aber wie ganz viele unserer Freunde meinten, wir bekommen eben besonders viel Segen von oben 🙂

Frank hatte sich am Vormittag zusammen mit Erik und Pascal zu unseren Freunden Angelika und Michael begeben, bei denen die Männer sich umkleiden wollten. Da Frank mich vorher nicht sehen wollte, musste er weichen 🙂 und dazu ist der beste Ort dann wohl der „Best Man“ des Bräutigams. Bei uns zu Hause waren ausser mir unsre drei Töchter, Katharina, Diandra und Annika, die ja auch meine Brautjungfern waren. Zudem war Diandra’s beste Freundin Jessy bei uns, die uns allen die Haare so wunderschön frisiert hat. Es war also ziemlich viel Trubel bei uns. Die Männer hätten das ja auch gar nicht erleben wollen 😉

Kurz bevor mein Kollege Axel mich mit seinem Jaguar von 1956 abgeholt hat, haben wir noch eine Flasche Sekt geköpft und dann ging es auch schon zur Kirche. Ich war natürlich zu früh, Frank stand noch davor, mehr oder weniger verzweifelt, weil er die Ringe im Jaguar liegen lassen hatte. Naja, nachdem ich sie ihm in die Hand gedrückt habe, verschwand er in der Kirche 🙂

Dennoch standen wir bestimmt noch zehn Minuten davor, denn es fehlten noch etliche Gäste. Zum einen haben ganz viele keinen Parkplatz gefunden und mussten dann erst suchen, und dann gab es auch diejenigen, die erst an der falschen Kirche waren. Ich nenne jetzt mal keine Namen 🙂 aber in beiden Fällen waren es welche aus unseren Familien. Also kamen ganz viele, so ca. 25 Leute eigentlich zu spät. Wie auch immer, die Pfarrerin drängte schon, unser Dudelsackspieler stand parat und mein Vater neben mir, also fing es dann mit etwa 5-10 Minuten Verspätung an. Ich habe echt nicht auf die Uhr gesehen in dem Moment 🙂

Die Trauung war wunderschön, unsere Kinder, die alle etwas vorgetragen haben sowie auch unser Neffe Jason. Unser Dudelsackspieler Oliver, die Lieder, die wir ausgesucht hatten. Die Ansprache von Pfarrerin Wagner und die Texte. Auf immer unvergesslich.

Danach ging es dann zum Empfang in die Ophover Mühle und zur Bergrüßung der Gäste. Es war alles einfach wundervoll. Katharina hielt eine sehr ergreifende Rede für uns, bevor wir den wunderschönen Hochzeitskuchen angeschnitten haben. Diesen hatte Diandra gemacht (mehr dazu auf ihrem eigenen Blog http://www.bakingavenue.wordpress.com). Der Hochzeitskuchen war innerhalb kürzester Zeit weg.

Wir können ja nicht alles aufzählen, was unsere Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen an diesem Tage alles für uns geplant haben und auch in die Tat umgesetzt hatten. Es war unglaublich, vom Baumstamm werfen über eine Quizshow, einen Filmvortrag, Frikadelle mit Kaffee, Sketche, Lieder, Vorträge, eine Kiste mit Konservendosen ohne Etikett 🙂 von denen wir uns sogar schon zweimal haben überraschen lassen. Es ist toll, wenn man vor den Dosen steht und überlegt, was wohl drin ist 🙂 , war aber alles lecker bisher. Das Lokal war wunderschön mit dem Wintergarten, welcher einem trotz des Regens ein Gefühl von Sommerlichkeit gab. Unser Dudelsackspieler hat uns noch auf dem Empfang ein paar Lieder gespielt, was echt super war. Unser Fotograf Charly war allgegenwärtig in seiner mittelalterlich angehauchten Kluft. Unsere sechs Freunde, die uns schon an unserer standesamtlichen Trauung überrascht hatten, kamen in Kilts (was einfach unglaublich toll aussah). Die Mädels hatten ein Päarchenlotto organisiert, wo anhand von Losen verschiedene Paare zusammengestellt und fotografiert wurden. Es standen auch Requisiten dafür zur Verfügung. Was dabei erst für fantastische Bilder herausgekommen sind 🙂

Die Stimmung war grandios, es wurde gelacht, getanzt ohne Ende, es gab Kölsch und Whisky, und an allen Ecken hören wir nur, wie absolut und unglaublich schön es war. Wir sind dankbar und überglücklich für diesen aussergewöhnlichen Tag. An dieser stelle sagen wir schon einmal vorab DANKE, DANKE, DANKE an alle. Wir lieben euch.

Wir haben Unmengen von fantastischen Bildern, die wir erst noch sortieren müssen. Katharina hat schon einmal sehr viele auf Facebook hochgeladen, ich habe den Link geteilt. Also wer die Bilder anschauen möchte, einfach über meinen Link gehen. Ich stelle aber auch hier einige Bilder rein. Schaut bitte mal auch unserer Seite unter Fotos Hochzeit….

Bis bald und viel Spaß,

Andrea & Frank